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Klaus Brinkmann - Einblicke und Ansichten

"Die Freiheit der DEMOKRATIE ist ein Geschenk,
 das nicht jeder gerne haben möchte."


(Klaus Brinkmann)

Mit der Wahl von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika verändert sich das Verhalten des einst so starken Landes, welches als USA in den letzten Jahrzehnten als “Weltpolizei” immer ein wenig auf die Geschehnisse auf unserem Planeten geachtet hatten.

Die Befreiung Deutschlands von der Nazi-Diktatur Adolf Hitlers wäre mit Trump als damaligen US-Präsidenten nicht im Ansatz denkbar gewesen.

So viele Amerikaner ergeben sich dem Rechtsruck, welcher sich wie ein Krebsgeschwür durch die Nationen und Völker unserer Erde frisst. So schlimm auch in unserem Europa, so schlimm auch in unserem Deutschland...

Warum sehen das so viele jener Menschen nicht, welche immer noch die Rechtspopulisten wählen?! Weil sie es nicht sehen wollen?!

Heute verstehe ich die Worte meiner verstorbenen Mutter, welche in Ihrer Weitsicht so oft sagte: “Junge, ich habe Angst um dich.”

Unsere Geschichte wird sich wiederholen. Wir Politiker in der LINKEN. werden mit die ersten sein, welche die neuen Nazis entfernen, wenn sich ihnen keiner mehr entgegen stellt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein historisches  Sprichwort. Mal schauen, ob nicht doch der “gesunde Menschenverstand” in unserem Europa und in unserer Republik überwiegt, um unsere so wertvolle Demokratie aufrecht zu halten.

Klaus Brinkmann

 

Im Schatten von morgen
1923 - 1938


Wir leben in einer besessenen Welt. Und wir wissen es. Es käme für niemanden unerwartet, wenn der Wahnsinn eines Tages plötzlich wieder ausbräche in einer Raserei, aus der diese arme europäische Menschheit zurücksänke, stumpf und irr, indes die Motoren noch surren und die Fahnen noch flattern, der Geist aber ist entwichen.

Überall ist der Zweifel an der Haltbarkeit des sozialen Systems, in dem wir leben, eine unbestimmte Angst vor der nächsten Zukunft, Gefühle des Sinkens und Untergehens der Kultur... Wir sehen vor Augen, wie fast alle Dinge, die einst fest...schienen, schankend geworden sind: Wahrheit und Menschlichkeit, Vernunft und Recht... Die dröhnende Zeit scheint im Begriff festzulaufen.

(Johan Huizinga in “Im Schatten von morgen”, 1935)